«Schweizer des Jahres» 2010
Marianne Kaufmann und Rolf Maibach
Mit ihrem couragierten und unermüdlichen Einsatz in Haiti vor allem nach dem verheerenden Erdbeben vom Januar 2010 konnten sie das Schweizer Fernsehpublikum überzeugen: Marianne Kaufmann und Rolf Maibach wurden mit 19.74% aller Televotes zu den «Schweizern des Jahres» 2010 gewählt.
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Seit 14 Jahren arbeitet Rolf Maibach im Albert-Schweitzer-Spital in Deschapelles. Über Weihnachten und Neujahr 2009/2010 machte er Ferien in der Heimat. Er hörte am Radio vom Erdbeben in Haiti. Am nächsten Tag reiste er ab. «Als ich hier ankam, trieb es mir die Tränen in die Augen. Vor unserem Spital lagen Hunderte von Verletzten und warteten darauf, operiert zu werden.» Trotz der anderslautenden Empfehlung der Botschaft blieb auch die junge Pflegefachfrau Marianne Kaufmann während der Katastrophe im Spital, wo sie, wie sie sagt, ihre Bestimmung und ihr Glück fand: Die Arbeit mit den Patienten erfüllte sie. Schwester Marianne ist der gute Engel des Albert-Schweitzer-Spitals in Haiti.
Die Schlussrangliste
Der Schwingerkönig Kilian Wenger erreichte mit 17.65% den zweiten Platz, gefolgt von der Nationalratspräsidentin 2009/2010 Pascale Bruderer mit 14.40%, Skispringer Simon Ammann mit 10.21% und den alt Bundesräten Adolf Ogi und Moritz Leuenberger mit 8.95%.
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