Traditionelles Ranfttreffen
Kartenwünsche aus dem Ranft
Ein Postkartenprojektzum Thema «unbegrenzt»
bietet das traditionelle Ranfttreffen am 16. und17. Dezember.
TBü. Bis 3000 Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Schweiz werden am Abend des 16. Dezembers die Züge nach Sachseln, Sarnen und Stans beleben. Von dort weisen ihnen Kerzen den Weg auf eine Wanderung nach Flüeli-Ranft, wo einst Bruder Klaus? friedenstiftendes Wirken ausging. Das Thema «un-begrenzt» des diesjährigen Ranfttreffens wird mit einem rekordverdächtigen Postkartenprojekt verknüpft. Wünsche und Visionen von Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von jungen Künstlern vor Ort gestaltet, in Sarnen eingescannt, als Postkarten gedruckt und wieder hinauf in den Ranft transportiert. Die Jugendlichen können ihre selbst erschaffenen Weihnachtskarten am Sonntagmorgen mit nach Hause nehmen.
Gottesdienst im Kerzenmeer
«Es ist nötig, seine eigenen Grenzen zu kennen, um im Leben zurechtzukommen», meint Christoph Musy, Hauptverantwortlicher des Ranfttreffens. «Um sich Sehnsüchte zu erfüllen, ist es auch wichtig zu fragen, welche Grenzen man überspringen kann.» Solche Zusammenhänge werden den Jugendlichen in 25 Ateliers in Flüeli-Ranft und Umgebung bewusst gemacht. Sie können mit einem Chor singen, Henna-Tattoos herstellen oder Volkstänze einüben. Auf besonders Experimentierfreudige warten Kletterwände und ein Workshop mit Percussionsinstrumenten. Um 2.30 Uhr morgens beginnt der Gottesdienst in einem Meer aus Kerzen und Fackeln.
Organisiert wird der grösste kirchliche Jugendanlass der Schweiz, der seit 25 Jahren existiert, von Blauring und Jungwacht.
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