Peter Sauber ist «Schweizer des Jahres»
Peter Sauber ist «Schweizer des Jahres» 2005.
Bei der TV-Show «SwissAward - Die Millionen-Gala» im Zürcher Hallenstadion erhielt der ehemalige Formel 1 Rennstallbesitzer die meisten Stimmen des Fernsehpublikums.
(bert/sda)
Sauber, einst selbst Autorennfahrer, hat im Automobilrennsport nicht nur sportliche, sondern auch wirtschaftliche Akzente gesetzt. 2005 verkaufte er sein Unternehmen an BMW und erreichte, dass der Schweizer Standort in Hinwil erhalten bleibt.
Der Titel «Schweizer des Jahres» wurde zum vierten Mal verliehen. Im vergangen Jahr ging er an Lotti Latrous, die im ivorischen Abidjan ein Sterbehospiz für Aidskranke betreibt. Vor ihr waren der Tennisspieler Roger Federer und der Kinderarzt und Musiker Beat Richner Schweizer des Jahres.
Weitere Entscheidungen ohne Publikum
Die Gala «SwissAward» ist eine Veranstaltung von Schweizer Fernsehen SF, SWISSLOS und «Blick» in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Schweizer oder Schweizerin des Jahres können alle werden, die von der Jury für einen «SwissAward» nominiert wurden.
Es sind dies 18 Personen, je drei aus den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft, Showbusiness, Sport und Gesellschaft. Eine Person pro Kategorie wird mit dem «SwissAward» ausgezeichnet. Bei der Verleihung dieser Titel kann das TV-Publikum nicht mitreden.
Zweiter Titel für Sauber
In der Kategorie «Showbusiness» durfte der Komiker Massimo Rocchi die Auszeichnung entgegen nehmen. In der Kategorie «Kultur» wurde der Chirurg und Initiator des Zentrums Paul Klee, Maurice E. Müller, geehrt. Der «SwissAward» für «Wirtschaft» erhielt ebenfalls Peter Sauber.
In der Kategorie «Gesellschaft» wurde der Arzt, Krebsforscher und Politiker Franco Cavalli ausgezeichnet. Tom Lüthi erhielt den «SwissAward» in der Kategorie «Sport», und jener in der Kategorie «Politik» ging an Carla Speziali, Stadtpräsidentin von Locarno.
Mit dem «SwissAward» werden Menschen geehrt, die im Jahr 2005 durch Mut, Innovation, Kreativität oder Eigenwilligkeit auf sich aufmerksam gemacht haben. An der Gala wurde aber nicht nur Awards vergeben, sondern auch sechs Mal eine Million Franken verlost. Durch die Show führte die Moderatorin Sandra Studer.
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