16.07.2006 21:53
Peter Sauber zu Gast auf Obwaldner Alp
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SACHSELN - Der ehemalige Formel-1-Teamchef Peter Sauber war am Samstag im Kanton Obwalden zu Gast. Auf der Alp Älggi oberhalb Sachseln wurde für den "Schweizer des Jahres 2005" eine Gedenktafel enthüllt.
Christiane und Peter Sauber auf der Alp Älggi bei Sachseln.
Bild: André Häfliger |
Peter Sauber, wie hat Ihnen die Ehrung im Obwaldnerland gefallen?
Peter Sauber: Ganz hervorragend! Es war ein wunderschöner, unvergesslicher Tag in einem der schönsten Gebiete der Schweiz. Meine Ehefrau Christiane und ich haben den Tag vom Anfang bis zum Ende genossen. Die Stimmung war gut, und die Leute waren sehr gastfreundlich und nett.
Geniessen Sie auch Ihre Pension?
Sauber: Nun, ich bin ja nicht pensioniert. Noch bin ich an 10 der 18 Formel-1-Rennen selber dabei, die anderen verfolge ich am Fernsehen. Zudem habe ich weiterhin viele Auftritte für BMW, für die Credit Suisse und für Petronas. Das beschäftigt mich so viel, dass ich nichts Neues anfangen müsste. Und lässt mir so viel Zeit, das nachzuholen, was ich schon immer wollte.
Zum Beispiel?
Sauber: Ferien dann nehmen, wenn man es will. Und vielleicht mal mehr als zwei Wochen. Zudem sind wir umgezogen. Und in Pfäffikon habe ich mir ein neues Büro eingerichtet. Sich neu organisieren, das braucht auch Zeit.
Aber der Druck ist weg.
Sauber: Genau. Den Druck des sportlichen Erfolges und den Druck der Mittelbeschaffung gibt es jetzt für mich nicht mehr. Ich leide zwar, wenn es unserem Team nicht gut läuft, aber ich trage keine Verantwortung mehr. Das entlastet enorm.
Würden Sie nochmals gleich anfangen?
Sauber: Ja! Ich bereue gar nichts. Natürlich gibt es viele Fehler, die man weglassen würde. Aber die kann man ja nicht herauspicken. Aber man muss das Ganze sehen, wenn man am Schluss Bilanz zieht. Und dabei überwiegt das Positive.
INTERVIEW ANDRÉ HÄFLIGER
Mehr dazu am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.
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